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ADVENTURE!:
... gemalt und erzählt von: "LILLEBROR"
[designed by: "Lillebror"]

  Kapitel 7.1 / TEXT Option A (Beginn)
 
  Alfred Hitchcock und die drei ??? im:
  inoffiziellen Online-Comic-Adventure
 
  "Das Rätsel der unheilvollbringenden 29" (vorläufiger Arbeitstitel)

" So eine Vorahnung ... "

Du willst also vor der Polizeidirektion auf Titus warten?
Deine Punktzahl: + ??



Die drei Detektive standen vor dem Gebäude der Polizeidirektion von Rocky Beach.
"Also", meinte Bob. "Ich bin dafür, daß wir hier draußen beim Lastwagen auf Titus warten."
"Besser nicht", antwortete Justus. "Fahren wir mit dem Bus voraus und warten lieber in der Zentrale auf Onkel Titus' Rückkehr. Ich denke, das ist am unauffälligsten ..."
Seine beiden Detektivkollegen überlegten kurz und mussten dann Justus' Vorschlag zustimmen.
Wenig später saßen sie auch schon in dem Bus Richtung Gebrauchtwaren-Center.

"Kollegen", fragte Peter plötzlich in die Runde: "Heißt es denn nicht eigentlich vollständig: 'Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht! -Und wenn er doch die Wahrheit spricht?"
"Du meinst, daß uns der Kommisar nicht angeschmiert hat, Peter? Nee, Kollege. Das bezweifel' ich! -Irgendetwas stimmt nicht. Und wenn uns Onkel Titus gleich nicht weiterhelfen kann, dann es ist an uns, herauszufinden was hier gespielt wird ..." beendete Justus dieses Thema genauso abrupt, wie es aufgekommen war: "Aber sag mal, Peter. Was war denn jetzt mit dem Post scriptum? Was sollte das?"
"Das ist doch ganz klar, Just: Ich hatte zwei Zettel. Geschrieben mit unterschiedlichen Handschriften, die aber beide Reynolds zugeordnet werden sollten. Folglich konnte nur einer davon echt sein!" - "Und weiter?" wollte Bob wissen.
"Da der Hauptkommisar nicht anwesend war, blieb für das Legen dieser falschen Fährte nur noch einer übrig: Stanton -Der Hornochse! Also habe ich unter die Quittung geschrieben: 'P.S.: Sie werden mir bitte entschuldigen, Herr Hauptkommisar, daß ich den Beweis für den plumpen Täuschungsversuch Ihres Kollegens an mich genommen habe ...'!!!"
"Dann will ich mich mal ein wenig entschuldigen, Zweiter. Da hast du ja zumindest ein bischen nachgedacht!"
"Hast du das gehört, Bob? Justus Jonas hat sich bei mir enschuldigt!" - "Ja, aber nur 'ein wenig', und auch nur, weil du ein 'bischen' nachgedacht hast", berichtigte ihn Bob hämisch grinsend.
"Danke, Just. Dir auch, Bob, du ... !"
"Keine Streitigkeiten, Kollegen", meinte Justus ernst, was allerdings bei Peter und Bob nun eine gewisse Spannung gegenüber den ersten Detektiv aufkommen ließ. "Na, du hast es gerade nötig ... ", befand Peter und den Rest der Busfahrt gab nun Justus die Zielscheibe für kleinere Gehäßigkeiten seiner beiden Kollegen ab.
Jedoch, Justus schien das gar nicht wahrzunehmen. Zwanzig Minuten vergingen. Tief in Gedanken versunken hätte Justus zudem beinahe nicht bemerkt, daß seine Kollegen sich gerade auf den Weg zum Ausstieg machten. -Sie waren an ihrem Ziel angekommen.


Derweil klärte der Hauptkommisar Titus Jonas über sein wahres Anliegen auf. -Justus sollte also wieder einmal Recht behalten!
Reynolds kam gerade erneut auf Mister Atkinson zu sprechen, da überkam ihn plötzlich ein unangenehmes Gefühl: "Mist, wenn ich mich da mal nicht verplappert habe ..?" - "Was denn, Herr Hauptkommisar?"
"Ach nichts, Mister Jonas. Ich hatte da gerade nur so eine böse Vorahnung ... Aber zurück zum Verkauf der Heartfield-Sammlung. Die Angelegenheit stellt sich also wie folgt dar ..."


Die drei Detektive befanden sich nun wieder in ihrer Zentrale. Bob und Peter spielten bereits die zweite Partie Schach; Justus saß auf dem Sofa und wurde von Minute zu Minute unruhiger.
Inzwischen warteten sie schon über zwei Stunden auf Onkel Titus.
Aber dieser kam und kam einfach nicht zurück. Es dämmerte bereits ein wenig, als die Jungens endlich in der Zentrale das Geräusch von Titus' Lastwagen vernahmen: "Na, endlich!"
Die Jungens stürmten hinaus aus der Zentrale, hin zu dem großen Vorplatz vor dem Haus, wo Onkel Titus gerade aus dem Lastwagen stieg.
"Und, Onkel Titus, was hat der Hauptkommisar erzählt?" fragte der erste Detektiv ganz außer Atem.
"Immer mit der Ruhe, Junger Mann. Nun laß mich doch erst einmal ankommen", da erscholl auch schon Tante Mathildas schrille Stimme über den Hof: "Tiiiitus? Titus Jonas!" Und dann kam sie auch schon um die nächste Ecke gebogen: "Wo warst du denn den ganzen Vormittag? -Hast du etwa die Wohnungsauflösung in Hill-Top vergessen?"
"Oh, entschuldige Mathilda. Das wäre mir beinahe entfallen ... -Ich war doch vom Hauptkommisar vorgeladen worden und ..." - "Na, das ist doch noch lange kein Grund, die Arbeit zu vernachläßigen! Und wieso musstest du überhaupt zum Hauptkommisar? Haben die Jungens schon wieder was ausgefressen?"
"Nein, Tante Mathilda, dieses Mal können die Jungens wirklich nichts dafür!" - "Na, wer's glaubt wird seelig! Aber egal, die Winstones haben gerade eben angerufen. -Sie warten. Und abgemacht war immerhin, daß der Abtransport bis spätestens neun Uhr erledigt sein sollte. Ich schlage also vor: Damit es auch schön schnell geht, werden dir die drei Jungens einfach helfen!"
"Öh, also ich äh, ... muß noch meiner Mutter helfen", verteidigte sich Bob.
"Ja, äh ich auch ...", behauptete Peter. Er guckte auf die Uhr. "Hach, was denn, schon so spät? -Tja, dann muss ich wohl."
"Tut uns Leid, Titus. Aber ich bin sicher, daß dir Justus gerne helfen wird", meinte Bob. "Stimmt's nicht, Just?"
"Hmpfh! Ja, klar! 'Kollegen' ..."
Justus' Freunde begaben sich zu den Fahrrädern, schwangen sich auf ihre Sättel und machten sich auf und davon.


(C)opyright

Text: ''LILLEBROR'' 01-03/2000
Frei nach Robert Arthur


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